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Die ist natürlich ein heikles Thema, jedoch keines, das wir als Unternehmen ignorieren. Viele Menschen sind der Ansicht, das Ethik und Geschäft nicht in Einklang zu bringen sind - wir können jedoch mit Stolz behaupten, dass die meisten unserer Kunden diese Auffassung nicht teilen und genau aus diesem Grunde versuchen wir mit allen Mitteln sicherzustellen, dass unsere Lieferanten dieselbe Auffassung vertreten.

Es gibt was die Unternehmensethik angeht mehrere besorgniserregende Punkte (nach welchen wir auch öfters gefragt werden):

1. Tierversuche.
2. Kinderarbeit in Entwicklungsländern.
3. Fair Trade.

1. Keines unserer Produkte wurde an Tieren getestet. Jedoch kann kein Unternehmen mit hundertprozentiger Sicherheit behaupten, dass keiner der Inhaltsstoffe eines bestimmten Produktes niemals*  an Tieren getestet wurde. Eine derartige Behauptung aufzustellen ist einfach unmöglich.
Wir können Ihnen jedoch garantieren, dass wir soweit es uns möglich ist  natürliche, reine Inhaltsstoffe verwenden und darauf achten, dass unsere Lieferanten seriös sind, ähnliche Prinzipien wie wir haben und ihre Produkte ohne Tierversuche herstellen.
* Wir gehen davon aus, dass seit dem Jahre 1967 kein Grundinhaltsstoff mehr an Tieren getestet wurde.

2. Kinderarbeit. Wir versuchen stets nach bestem Bestreben einzuschätzen, ob ein Unternehmen Kinder oder Sklaven als billige Arbeitskräfte verwendet. Ist dies der Fall machen wir einen großen Bogen um dieses Unternehmen. Natürlich möchte heutzutage kein Exportunternehmen Indiens oder des Fernen Ostens dies zugeben. Aus diesem Grunde ist es für uns wichtig, gesunden Menschenverstand und eine Nase für derartige Dinge zu haben.
Für Exportprodukte kann für gewöhnlich ein höherer Preis verlangt werden als für Produkte, die auf dem lokalen Markt verkauft werden, was bedeutet, dass keinerlei kommerzieller Druck auf den Herstellern liegt, die Kosten so drastisch zu senken und dabei das Risiko einzugehen, einen lukrativen Exportauftrag zu verlieren. Unserer Meinung nach ist der vorsätzliche, systematische Einsatz  von Kinderarbeit vollkommen überflüssig und ein reiner Akt der Gier. Jedoch - und hier wird es etwas verzwickt - ist es in vielen kleinen Familienunternehmen so, dass aufgrund kultureller Bräuche die Kinder ein Teil des Untenehmens sind. In Indien zum Beispiel werden viele Handarbeitsgegenstände von Außenarbeitern in Dörfern hergestellt. Es gibt in Indien über eine Million Dörfer, für die die Farm- und Handarbeit eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Bestimmte handwerkliche Fähigkeiten werden innerhalb eines Dorfes von Generation zu Generation weitergegeben und die Familien brauchen diese zusätzliche Einnahmequelle. In vielen Dörfern gibt es zwar immer noch keinen Strom und kein fließendes Wasser, jedoch gehen mittlerweile die meisten Kinder morgens zur Schule.
Nachmittags helfen die Kinder dann im Familienunternehmen mit.
Wir hatten uns dafür entschieden, eines dieser Dörfer zu besuchen und im Februar 2006 gelang es uns dann während einer Reise nach Kalkutta, einen unserer Lieferanten zu überzeugen, uns auf einem Tripp zu einem dieser außenliegenden Dörfer zu begleiten.

Die Wahrheit ist, dass die Dörfer in Indien eine riesige kollektive “Hüttenindustrie” darstellen, die über wahrlich hervorragende Organisationsstrukturen verfügt. Es gibt Agenten, die Dörfer oder Gruppen vertreten und dafür sorgen, dass die Materialien herbeigeschafft werden und fertige Waren herausgeführt werden. Jedes Gebiet weist bestimmt Fähigkeiten auf, die über die Generationen hinweg weitergegeben werden. Was also stellen diese Dörfer her? Den Folklorerock, den Sie tragen, das T-Shirt, den Jutesack, Holzspielzeuge sowie die Perlen, aus denen Ihr Modeschmuck gemacht wird - all dies wird in den Dörfern Indiens hergestellt. Es gibt natürlich auch Fabriken, jedoch wird die überschüssige Arbeit oft an die Dörfer weitergegeben. Dieser Fund hat uns zugegebenermaßen Kopfschmerzen bereitet. Ich war besorgt, dass die Ausbeutung innerhalb dieser “Hüttenindustrie”  endemisch ist. Deshalb wollte ich diesen Dörfern einen Besuch abstatten und mir selbst ein Bild von der Lage machen.

Wir parkten also unser Auto neben einem kleinen, hüttenähnlichen Laden und genau in dem Moment, in dem wir aus unserem Allradwagen ausstiegen, kamen Dutzende von kleinen Kindern auf uns zugerannt. Was jedoch überraschend war, war, dass keines dieser Kinder uns um Geld bettelte oder an unserer Kleidung zerrte (wie dies in der Stadt der Fall war) - sie lächelten uns lediglich an und starrten unsere ungewohnt weißen Gesichter ungeniert an und wir starrten zurück und lächelten. Meine Kontaktperson in Kalkutta (für die die ganze Unternehmung auch ein Abenteuer darstellte) fragte daraufhin den Mann in der Hütte, ob es ok wäre, dass wir uns das Dorf anschauen und dieser bejahte mit einem großen, superweißen Lächeln die Frage.  So machten wir uns also wie der Rattenfänger von Hameln mit einer Horde von lachenden und hüpfenden Kindern im Schlepptau auf den Weg. Bald erreichten wir das Dorf; auf jeder Seite des Weges sahen wir nach innen gerichtete Gebäude aus Schlammziegeln, die blockmäßig angeordnet waren und in der Mitte einen Innenhof hatten, in dem  die Familien arbeiten, essen und in der Sommerhitze schlafen. Wir fragten, ob es ok wäre, in einen dieser Bock  zu gehen - natürlich war die Antwort “Ja”.  Nicht zu erwähnen, dass die gesamte Kinderschar uns folgte. Wir sahen sofort die fabelhafte Hüttenindustrie in vollem Gang. Das Dorf, das wir besucht hatten, hat sich auf die Herstellung paillettenbesetzter Saris - wie sie die Damen der feinen Gesellschaft in der Stadt tragen - spezialisiert. Dort zwischen Bambusstangen sahen wir die derzeitige Kreation - ein wahrhaftiges Familienunternehmen, bei dem jede Generation - und ich traue mich hier zu sagen auch die Kinder - mithilft. Die Familienmitglieder erzählten mir, dass viele der handwerklichen Fähigkeiten mündlich über die Generationen hinweg weitergegeben werden.
Es handelte sich nicht um  ein von Moskitos befallenes und von Ratten geplagtes Gebäude. Es gab  zwar keinen Strom , jedoch war alles superordentlich und sauber! Alle arbeiten sehr fleißig and lächelten. Wir fanden heraus, dass die Kinder morgens eine Schule besuchen, die ca eine Meile entfernt die Straße aufwärts liegt. Was mich jedoch am meisten verwunderte war, dass wirklich ein jeder mir ein Lächeln zeigte, das - und das meine ich ernst - wirklich nicht aufgesetzt schien.  Dies ist nur ein Dorf unter vielen werden Sie sagen , aber wir haben uns auch Fischerdörfer in den Sunderbans angeschaut und auch dort fanden wir nicht die Dritteweltarmut vor, die ich erwartet hatte zu sehen. Der Lebensstil, den wir gesehen haben, glich einer friedlichen Utopie und was wirklich jeder über die Dorfbewohner sagt, ist, dass sie gute, ehrliche und hart arbeitende Menschen sind.

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3. Fair Trade.
Wir verbringen mehr als zwei Monate im Jahr damit, Indien und bei Gelegenheit auch China zu bereisen, um neue Produktreihen ausfindig zu machen und die Wunschlisten unserer Kunden zu erfüllen.

Wir besuchen Lieferanten - nicht nur, um Geschäfte abzuschließen, sondern auch, um uns selbst davon überzeugen zu können, dass Personal und Zulieferer gut behandelt werden. Mehr als nur einmal sahen wir uns gezwungen, Aufträge zu stornieren, da es uns schien, dass das Personal ausgebeutet wurde.

Die Bilder auf der linken Seite wurden während Fabrikbesichtigungen gemacht.

In Indien wird für Exportgüter ein höherer Preis festgesetzt als für Güter, die innerhalb des Landes verkauft werden, was bedeutet, dass Exportunternehmen in der Lage sein sollten, ihrem Personal bessere Bedingungen und eine bessere Bezahlung (sowie auch ein qualitativ hochwertigeres Produkt) bieten zu können. Wir sind bereit, innerhalb dieses Systems zu arbeiten, vorausgesetzt, dass wir die Vorzüge sehen können. Dies ist unsere Version von Fair Trade.

Vorsicht: Einige Importunternehmen arbeiten außerhalb dieses Systems und kaufen die Waren ein als ob sie für den Binnenmarkt wären, exportieren diese jedoch dann, um so mehr Gewinn zu machen oder für andere Importunternehmen eine unfaire Konkurrrenz darzustellen.

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